†...SCHMERZ...†


Von Innen nach Aussen
Aus der Tiefe zur Oberfläche
Von Nebensache zur Hauptsache
Es reisst!

Durchdringlich, unaufhaltbar
Aufgeschlitzt, zerfetzt, kaputt
Winselnd, schreiend, heulend

Von Innen nach Aussen
Aus der Tiefe zur Oberfläche
Von der Nebensache zur Hauptsache
Er reisst!

Ein Einziger
Klein, unaufdinglich, unentdeckt

Der Riss ist klar
Der Riss ist da
Der Riss!

Sein Weg ist klar
Sein Weg ist da
Sein Weg!

Trennung
aufgeteilt
alleingelassen

Die Wunde schmerzt
Die Wunde schreit
Die Wunde heult

Sein Weg ist klar
Sein Weg ist da
Sein Weg!

Der Riss kommt klar
Der Riss kommt da
Der Riss!

Von Innen nach Aussen
Aus der Tiefe zur Oberfläche
Von der Nebensache zur Nauptsache
Es reisst!

SCHMERZ


...entlang der Strasse...


Ich ging die Strasse entlang
Schaute weder links, noch rechts
Schaute gerade aus
Auf den Weg, der vor mir lag
Freude



Die Menschen beobachtend
In ihre Augen blickend
Suchend nach dem Blick
Nach ihrem Blick
Suche



Doch ich finde ihn nicht
Nichts als Resignation
Ihre Gesichter sind weiss
Die Augen leer
Enttäuschung



Leise Geräusche machen sich bemerkbar
Das Rauschen der Wellen ist nicht mehr weit
Kühl streift der Wind meine Nase
Möwen ziehen am Himmel ihr Kreise
Umgebung



Aufschauend geh ich weiter
Auf’s Ziel gerichtet die Augen
Die Menschen hinter mir lassend
Geradeaus strebend




Wenn...



Wenn toten lebendig werden
Wenn arme reich werden
Wenn die minderheit zur mehrheit wird
Wenn schwache stark werden
Wenn einsame intergriert werden
Wenn schüchterne mutig werden
Dann bist du in ihrer mitte




...Hass...



Sie war wieder gekommen
Plötzlich stand sie da
Ich hörte ihre schritte
Vage dangen die geräusche in meine ohren

Sie fixierte mich mir ihren augen
Ihr blick ruhte auf mir
Durchbohrte mich mit fragen
Doch ich war wie verstummt

Sie überschüttete mich mit worte
Doch alle prallten ab
Geleitet von ihrer zunge
Hallten sie im raum

Sie berührte mich mit den finger
Ich zuckte innerlich zusammen
Drehte meinen kopf um
Da war sie schon gegangen

Doch der hass blieb




...gesellschaftsdrama...



Sie blicken in meine Richtung
Doch sie schauen mich nicht an

Ihre Finger sind auf mich gerichtet
Doch sie greifen nicht zu

Worte weichen aus ihren Mündern
Doch sie fesseln nicht

Sie bewegen sich in meine Richtung
Doch sie wenden sich mir ab

Ihre Hände berühren mich
Doch sie werden geleitet von Gleichgültigkeit

Ihre Worte sind leer
Ohne jegliches Gefühl

Alles ist da
Doch nichts ist hier

Äusserlich perfekt
Innerlich zerfetzt




...ohne Sinn...


Buchstaben
zufällig aneinander gereiht
ohne logik
Ohne sinn
Sie ergeben wörter
Zufällig aneinander gereiht
Ohne logik
Ohne sinn
Sätze entstehen
Zufällig aneinander gereiht
Ohne logik
Ohne sinn
Buchstaben
Sie lösen viel aus
Doch klein wie sie sind
Ohne wert
Ohne bedeutung
Zufällig aneinader gereiht
Ohne logik
Ohne sinn
24.4.06 21:47
 


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