Vier Jahre nach dem Gedicht

„Du machst das schon, Kleine!“
Ja ich mach es, auch wenn ich immer noch weine
Sieben Jahre ist es nun her
Was soll ich tun? – Ich weiß es nicht mehr
Meine Liebe war groß
Doch nun bleibt mir kein Trost
Ich schaff es einfach nicht
Mein Leben ist leer, es gibt kein Licht
Mein Leben, ja das galt nur dir
Seit du bist weg – Ist nichts mehr hier
Verloren, wie ein Staubkorn im Wind
Und hilflos wie ein einsames Kind
Wo ist mein Leben hin
Ich bin nur noch ein lebloses Ding
Ich gehe nun aus dieser Welt,
in der mich weiter nichts mehr hält
und denk zurück an jene Zeit
als du und ich noch war’n zu zweit



Eigenes Gedicht

In einem kleinem Zimmer in Paris,
wir beide, es war wie im Paradies
wir waren heiter
und es ging immer weiter
immer und immer wieder,
sangen wir die gleichen Lieder
wir glaubten lang,
dass dies sei unser Bann
Dich unsere leuchtende Sonne,
verschwand langsam in der Tonne
schließlich waren wie bei einander
und doch ganz weit auseinander
Unsere Liebe verschwand,
im tristen Gewand
Bei Nacht stahlen Diebe
Unsere Liebe
22.9.06 15:21


...ƒreun∂...



Ich suche einen Freund!
Einen Freund, der mich liebt.
Einen Freund, der mich annimmt.
Einen Freund, der mit mir weint.
Einen Freund, der mit mir lacht.
Einen Freund, der mir beisteht.
Einen Freund, der mich aufmuntert.
Einen Freund, der mir die Angst nimmt.
Einen Freund, der mir zur Hilfe eilt.
Einen Freund, der mich in den Arm nimmt.
Einen Freund, der mich tröstet.
Einen Freund, der seine Hand über mich hält.

Dieser Freund fand ich in dir!
Du liebst mich.
Du nimmst mich an.
Du weinst mit mir.
Du lachst mit mir
Du stehst mir bei.
Du munterst mich auf.
Du nimmst mir die Angst
Du eilst mir zur Hilfe
Du nimmst mich in den Arm.
Du tröstest mich.
Du hälst deine Hand über mir.

Ich danke dir!
Danke, dass du mich liebst.
Danke, dass du mich animmst
Danke, dass du mit mir weinst.
Danke, dass du mit mir lachst.
Danke, dass du bei mir stehst.
Danke, dass du mich aufmunterst.
Danke, dass du mir die Angst nimmst.
Danke, dass du mir zur Hilfe eilst.
Danke, dass du mich in den Arm nimmst.
Danke, dass du mich tröstest.
Danke, dass du deine Hand über mich hälst.

Ich brauche dich!
Ich brauche deine Liebe.
Ich brauche deine Gnade.
Ich brauche deine Tränen.
Ich brauche dein Lachen.
Ich brauche deine Gegenwart.
Ich brauche deine Aufmunterung
Ich brauche deinen Schutz.
Ich brauche deine Hilfe.
Ich brauche deinen Arm.
Ich brauche deinen Trost.
Ich brauche deine Hand.

Danke, dass du da bist!
24.4.06 21:48


†...SCHMERZ...†


Von Innen nach Aussen
Aus der Tiefe zur Oberfläche
Von Nebensache zur Hauptsache
Es reisst!

Durchdringlich, unaufhaltbar
Aufgeschlitzt, zerfetzt, kaputt
Winselnd, schreiend, heulend

Von Innen nach Aussen
Aus der Tiefe zur Oberfläche
Von der Nebensache zur Hauptsache
Er reisst!

Ein Einziger
Klein, unaufdinglich, unentdeckt

Der Riss ist klar
Der Riss ist da
Der Riss!

Sein Weg ist klar
Sein Weg ist da
Sein Weg!

Trennung
aufgeteilt
alleingelassen

Die Wunde schmerzt
Die Wunde schreit
Die Wunde heult

Sein Weg ist klar
Sein Weg ist da
Sein Weg!

Der Riss kommt klar
Der Riss kommt da
Der Riss!

Von Innen nach Aussen
Aus der Tiefe zur Oberfläche
Von der Nebensache zur Nauptsache
Es reisst!

SCHMERZ


...entlang der Strasse...


Ich ging die Strasse entlang
Schaute weder links, noch rechts
Schaute gerade aus
Auf den Weg, der vor mir lag
Freude



Die Menschen beobachtend
In ihre Augen blickend
Suchend nach dem Blick
Nach ihrem Blick
Suche



Doch ich finde ihn nicht
Nichts als Resignation
Ihre Gesichter sind weiss
Die Augen leer
Enttäuschung



Leise Geräusche machen sich bemerkbar
Das Rauschen der Wellen ist nicht mehr weit
Kühl streift der Wind meine Nase
Möwen ziehen am Himmel ihr Kreise
Umgebung



Aufschauend geh ich weiter
Auf’s Ziel gerichtet die Augen
Die Menschen hinter mir lassend
Geradeaus strebend




Wenn...



Wenn toten lebendig werden
Wenn arme reich werden
Wenn die minderheit zur mehrheit wird
Wenn schwache stark werden
Wenn einsame intergriert werden
Wenn schüchterne mutig werden
Dann bist du in ihrer mitte




...Hass...



Sie war wieder gekommen
Plötzlich stand sie da
Ich hörte ihre schritte
Vage dangen die geräusche in meine ohren

Sie fixierte mich mir ihren augen
Ihr blick ruhte auf mir
Durchbohrte mich mit fragen
Doch ich war wie verstummt

Sie überschüttete mich mit worte
Doch alle prallten ab
Geleitet von ihrer zunge
Hallten sie im raum

Sie berührte mich mit den finger
Ich zuckte innerlich zusammen
Drehte meinen kopf um
Da war sie schon gegangen

Doch der hass blieb




...gesellschaftsdrama...



Sie blicken in meine Richtung
Doch sie schauen mich nicht an

Ihre Finger sind auf mich gerichtet
Doch sie greifen nicht zu

Worte weichen aus ihren Mündern
Doch sie fesseln nicht

Sie bewegen sich in meine Richtung
Doch sie wenden sich mir ab

Ihre Hände berühren mich
Doch sie werden geleitet von Gleichgültigkeit

Ihre Worte sind leer
Ohne jegliches Gefühl

Alles ist da
Doch nichts ist hier

Äusserlich perfekt
Innerlich zerfetzt




...ohne Sinn...


Buchstaben
zufällig aneinander gereiht
ohne logik
Ohne sinn
Sie ergeben wörter
Zufällig aneinander gereiht
Ohne logik
Ohne sinn
Sätze entstehen
Zufällig aneinander gereiht
Ohne logik
Ohne sinn
Buchstaben
Sie lösen viel aus
Doch klein wie sie sind
Ohne wert
Ohne bedeutung
Zufällig aneinader gereiht
Ohne logik
Ohne sinn
24.4.06 21:47


...erste gedanken...



Das Land ist zerstört
Vom Berg fliesst ein Fluss
Dasein

Frühling in der Stadt
Gras unter’m Baum
Tief

Fühlen der Zeit
Blumen sind gespritzt
Träne

Hassen gleich trennen
Der Vogel erschrickt
Herz





...love sux...



Sie zerreisst mich
doch sollte sie binden

Sie erstarrt mich
doch sollte sie wärmen

Sie setzt mir ein Ende
doch sollte sie beginnen

Sie laugt mich aus
doch sollte sie erfrischen

Sie zertrümmert mich
doch sollte sie aufbauen

Sie schmerzt mich
doch sollte sie heilen

Sie betäubt mich
doch sollte man sie fühlen





...zusammen...



klein und doch wichtig
zusammen ein Ganzes bildend
im Einklang mit den andern
unersetzbar in der Funktion

doch einmal zerstört
ist Rettung schwer
eine Lücke entsteht
nicht mehr zu füllen

mühsam gekittet
doch Sprünge bleiben
leicht zu zerbrechen
nie mehr wie vorher

ein Einzelteil ignoriert
vernachlässigt das Ganze
Melodie vorhanden
ohne Harmonie
24.4.06 21:46


plötzlich war ich da
mit geschrei kam ich an
mit schmerzen lag ich da
hilflos schaute ich sie an

blau waren meine augen
blau sind sie immer noch

mein mund war geöffnet
schreie drangten durch den raum
doch mein mund verschloss sich
und die schreie wurden zu stummen worte
24.4.06 21:45


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